Kö-Bogen II

Tragwerksplanung
Glas- und Fassadenbau

Das von ingenhoven architects gestaltete Büro- und Geschäftsgebäude "Kö-Bogen II" beherbergt Europas größte Grünfassade. Diese besteht aus einer 8 Kilometer langen Hainbuchenhecke mit über 30.000 Pflanzen. Das Ensemble bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum von Düsseldorf. Zugleich steht es für einen Paradigmenwechsel: Aus städtischer Perspektive für die Abkehr vom automobilen Zeitalter, die Hinwendung zum Menschen als Maßstab und mit der ausladenden Grünfassade für eine mögliche Antwort der Städte auf den Klimawandel. Der Stadt so viel Grün wie möglich zurückgeben ist eine Aufgabe, mit der sich ingenhoven architects seit Jahrzehnten mit Projekten über verschiedene Klimazonen und Kontinente hinweg beschäftigen. Mit den laubhaltenden Hainbuchen wurde bewusst eine heimische Pflanzenart gewählt. Durch ein umfassendes phytotechnologisches Konzept werden die Hecken zu einem integralen Bestandteil des Gebäudes. Sie verbessern das Mikroklima der Stadt – das Grün schirmt im Sommer die Sonnenstrahlen ab und reduziert den innerstädtischen Wärmeeffekt, bindet Kohlendioxid, speichert Feuchtigkeit, dämpft Lärm und fördert die Biodiversität. Der ökologische Nutzen der Hainbuchen entspricht dem von rund 80 ausgewachsenen Laubbäumen. Eine mögliche Antwort der Städte auf den Klimawandel.

© Fotos/Text: ingenhoven architects

Bauherr: CENTRUM, B&L Gruppe

Auftraggeber: FRENER & REIFER GmbH

Architektur: ingenhoven architects

Typ: Gewerbebau

Objektstandort: Düsseldorf, DE

Ausführungszeitraum: 2018 - 2020

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